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Gedichte-Blog

www.poetrycop.de

Dieses Blog soll ein Forum für alle die werden, die sonst keine Möglichkeit haben, ihre Gedichte zu veröffentlichen.
Hier beschränke ich mich ausschließlich auf die Annahme von Gedichten.
Ich behalte mir vor, die Gedichte inhaltlich zu prüfen. Eine stilistische Prüfung findet nicht statt. Jeder, der hier veröffentlichen will, versichert, dass er dazu berechtigt ist und willigt ein, dass sein Werk hier für Jedermann einsehbar ist. Die Rechte an den Gedichten verbleiben bei den Autoren.
Eine weitere Nutzung der Gedichte durch mich findet nur nach Absprache statt.
Ich hoffe, dass dieses Blog ausgiebig genutzt wird.

Schwere Zeiten

Andreas Dicks Posted on Thu, November 07, 2013 20:10:39

Schwere Zeiten

Im dichten Nebel fand ich dich,
und du fandst mich.
Du gabst mir deine Hand,
um mich leiten,
mir zu helfen,
durch den Nebel zu schreiten.

Das Licht zu finden,
war unser Ziel,
wir liefen lang,
wir suchten viel.

Doch hat meine Suche bereits geendet,
da das Licht schon längst erblickt,
es schien mein Geist von ihr geblendet,
in meiner Hand – welch ein Glück!

Andreas D.



Formosa Lilie

Dumaz Masolili (Taiwan) Posted on Mon, October 28, 2013 03:17:48

Formosa Lilie

Gewachsen im Abhang von Küstengebirge,

begrüßt du jeden Tag den Sonnenaufgang.

Der Wind vom Pazifik ist nett,

aber oft auch ungestüm zu sein.

Du bist wie ein verweichlichtes Fräulein.

Ah! Weiße Formosa Lilie!

Wer dich einmal erblickte,

wird deine Erscheinung nie vergessen.

Wie entzückend und wie rein!

Mit dir wäre man betrunken ohne Wein.

Ah! Schöne Formosa Lilie!

Du lässt deinen Kopf machtlos hängen.

Warum siehst du so traurig aus?

Bist du besorgt um einen Ausrupfen

order auf einen hübschen Knabe zu erwarten?

Oh! Du Blüte in der leidenden Insel!

Auch wenn Sturm und Regen dich belagern,

behältst du den noblen Charakter bei.

Egal wie weit ich weg von dir war,

waren deine Schmerzen mir klar und wahr.

Du Blüte unter isolierter Bedrängnis!

In meinen Heimwehtraum schwanktest du

immer mit stillen Weinen.

So sehr sehne ich mich nach dir zurück

und übernehme deines Unglück.



Leben

Jonna Sofie Schmöe Posted on Thu, July 25, 2013 09:30:23

Sehe
auf dich hinunter

Sieh
was ich dort sah

Ein
Mensch mit vielen Fehlern doch 110 Ideen

An
Fehlern sollen wir wachsen

Unser
Leben lang

Alles
wird sich ändern

wir
und auch die zeit

das
leben das wird fliegen wie ein Bumerang

Das
Lebenslicht es wackelt bis es ganz erlischt

Es
schwimmt im Meer von dannen

Bis
es dort am Himmel ist ein Stern unter anderen

Sie
alle wunderschön und klar wie ihr Leben einmal war



Ungewissheit

Robert Nicolas Pretschner Posted on Mon, May 27, 2013 18:25:30

Ungewissheit

Schnee fällt vom Himmel wie gefrorene Tränen

Die Eiseskälte frisst sich durch die Venen

Und der Standpunkt ist unbekannt

Der Standort ist unbenannt

Worum es wirklich geht weiß Keiner

Täglich neue Bretter macht der Schreiner

Und jedes sieht anders aus

Jeder nächste Tag ist ein Graus

Denn diese ständige Ungewissheit

Hängt im Schlepptau die ganze Zeit

Keiner Weiß wer morgen singt

Keiner Weiß welche Note morgen klingt

Keiner weiß für wen es heute endet

Keiner weiß welches Blatt sich wendet

Wie ein blindes Rad, dass sich immer weiter dreht

Und erst beim zerbrechen das erste Mal sicher steht

Written by Robert Nicolas Pretschner



Wie zwei Sandkörner

Daryl Schosinsky Posted on Thu, February 28, 2013 12:32:38

In einer großen Welt, wo wir kaum noch
merken,
Welcher Wind aus welcher Richtung weht.
Wie können wir da bestimmen woher wir selber kommen,
Und wohin uns unsere Wege führen?

Doch wo es ein Du und Ich zu geben schien,
Dort schien jedenfalls die Sonne.
Und wo ein Du und Ich Bedeutung haben,
Bedeutet uns unser Wir, ein ganzes Leben.

Wo unser Du und Ich die Luft zum Atmen ist,
Da war das Wir der erste Kuss am Tag.
Unser Wir war das erste Lachen eines Kindes,
Du und Ich waren die hellsten Sterne.

In einer großen Welt, wo wir kaum noch
merken,
Woher der Regen kommen mag.
Wie können wir da bestimmen woher wir selber kommen,
Und wohin uns unsere Wege führen?

Doch wo es ein Du und Ich immer gegeben hat,
Da gab man auch nicht auf.
Und wo ein Du und Ich ihre Säule waren,
Da trugen wir ein Wir in die höchsten Höhen.

Wo unser Du und Ich die ersten Tropfen waren,

Da war das Wir das erste Licht.
Unser Wir war der erste schöne Gedanke,
Du und Ich, das war schön.

In einer großen Welt, wo wir kaum noch
merken,
Wann der neue Tag beginnt.
Wie können wir da bestimmen woher wir selber kommen,
Und wohin uns unsere Wege führen?

Du und Ich sind flüchtig,
Doch noch flüchtiger ist das Wir.
Du und Ich das war so schön,
Und so wird es nie mehr werden.

Es war eine schöne Zeit,
Als Du und Ich ein Wir ergaben.
Doch heute verbindet uns nur noch eine Tatsache,
Du und Ich, zwei Sandkörner die sich aus den Augen verloren.

Denn dort wo wir Leben,
Herrscht eine einzige Wüste.



Gleichheit?

Robert Nicolas Pretschner Posted on Wed, February 27, 2013 21:46:10

Gleichheit?

Zu Viele arm, zu Wenige
reich
Überall ist es gleich

Wo Menschen von Menschen vergessen werden
Lebt die Armut in ihren Herden

Wenige sind freiwillig
arm
Doch Alle freiwillig reich

Wo ist der Sinn
Sind doch nicht Alle gleich?

Gott hat die Menschen
als eine Rasse erschaffen
Warum sind die Einen gleicher als die Andern?

Warum bekriegen sie sich untereinander mit Waffen? Wenn doch alle auf dem gleichen Pfad wandern

Wie
kann man Menschen einen Wert geben?
Wie kann man sagen andere Menschen wären weniger wert?

Lebt
denn nicht jeder sein einziges Leben?
Wie kann es sein, dass man anderen das Mensch sein verwehrt?

Gott hat uns doch alle
gleich gemacht
Warum wird auf der einen Seite gespeißt und gelacht

Auf der anderen gehungert und geweint?
Warum vergessen wir die Sache die uns alle eint?

Wir gehören alle zu einer Rasse
Warum sind wir denn nicht auch nur eine Klasse?

Warum stellen wir andere Menschen an den Rand?
Sollten wir nicht diese Welt zusammen regieren Hand in Hand?

Gott hat allen das
gleiche Leben gegeben
Gott lässt alle nach dem gleichen Glück streben

Wo ist also diese Gleichheit geblieben?
Haben wir sie zusammen mit Gott vertrieben?

Written by Robert
Nicolas Pretschner



Glauben

Jonna Sofie Schmöe Posted on Mon, February 25, 2013 19:01:04

Glauben
Glauben ist
Glauben ist Vertrauen
Glauben ist Vertrauen auf
Glauben ist Vertrauen Auf dich
Glauben ist Vertraut sein
Glauben ist Vertraut
Glaube ich?
Glaube



Einen Prost auf mich selbst!

Dumaz Masolili (Taiwan) Posted on Fri, February 01, 2013 18:08:48

Prost! Einen Prost auf mich selbst!

Zwei Trinkgläser stoßen sich

in der Luft zusammen.

Zur Gesundheit und Langlebigkeit!

Und dann ein Wehklagen klirrt.

Auf die Erde wie im Himmel, die Zeit,

die aber auf das Versteckspiel erpicht ist,

Brüllt wie Re und Anubis schwankend

in der fernen, heimlichen Örter.

Der Mann, der als ob aus Pharaos Alptraum

soeben herauskam,

steht vor mir mit Traurigkeit gegenüber.



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