Alleine Bereit

Erneut aufgerissen,

was nie schien zu heilen,

wieder alles umgeschmissen,

um mein Gefühl mit dir zu teilen.

Wir geben uns Schmerz,

dem bin ich mir bewusst,

doch noch immer was im Herz’,

sonst wäre nicht dieser Frust.

Bereit alles zu geben,

um dich zu nehmen,

bereit alles zu opfern,

alles zu riskieren,

wohl wissend ganz leicht zu verlieren.

Startklar warte ich an der Linie,

bereit beim Signal meine Kräfte zu verzehren,

das Herz rast, Adrenalin,

doch du möchtest mir den Start nicht gewähren.

Ich kaufe dir keine Blumen,

werde das Klischee nicht bedienen,

aber ich pflücke dir gerne welche,

um mir deine Nähe zu verdienen.

Ich schreibe nicht um zu beeindrucken,

dies ist nicht Teil meines Kampfes,

dies ist erst die Bitte, in den Ring steigen zu dürfen.

Lass mich meine Handschuhe mit deinem Namen besticken,

um den Kampf nicht aus dem Blick zu verlieren,

du kannst mir jeden Gegner schicken,

nichts würde mich demotivieren.

Doch du lässt mich nich’,

dein Kopf sagt es wär’ zu gefährlich,

und so versteh’ ich dich,

doch etwas in dir will mich kämpfen lassen, sei ehrlich.

Schau mir dabei zu,

fieber mit mir, feuer mich an,

ich finde keine ruh,

zu groß ist der Drang.

Ich kämpfe für dich,

behaupte ich,

doch kämpfe ich für mich,

weiß ich.

Nimm meine Hand,

ich reiche Sie dir,

wir haben uns verrannt,

lass uns zurück zum wir.

Gewappnet jede Antwort zu ertragen,

doch es muss endlich mal jemand sagen:

Ohne es zu wollen, wir tun uns weh,

ich kann es nicht ertragen, uns so zu seh’n.

Du bist verwirrt,

ich bin verwirrt,

gemeinsam haben wir uns verirrt.

Meine Schuld,

ist deine Schuld.