Doch du bleibst fern

Du tust mir gut,

du tust mir weh,

es sinkt mein Mut,

aber bitte versteh,

bitte wisse,

du bleibst bei mir,

auch wenn ich dich ‘misse,

ich bleibe Teil von dir.


Wir waren uns nah,

fern sind wir uns nun,

als ich dich sah

und es geschah,

wollt ich es tun.

Alles wollt ich geben,

dich zu tragen auf Händen,

deinen Kuss zu erleben,

keinen Augenblick verschwenden.


Nun sitze ich hier,

denke nach,

starre auf Papier,

daran dass ich versprach,

nie mehr ohne dich,

wollt ich sein,

doch nun verstehe ich,

ich bin allein.


Allein werde ich bleiben,

ich werde warten

und weiter schreiben,

auf vielen Arten,

werde ich trauern

und es bedauern.


Doch irgendwann muss ich verstehen,

ich muss weiter gehen,

wieder aufstehen,

in die Zukunft sehen.


Mein Lächeln kehrt zurück zu mir,

irgendwann, das ist gewiss,

doch uns und das wir,

das, was ich vermiss,

bleibt fern,

ich hät’ es gern.


Ja, ich hät’ es gern,

doch du bleibst fern.

Andreas D.