Der Tod

Das Ende naht flüstert der Tod,
man ringt mit Angst und großer Not,
vergisst welch guter Freund er ist
und schmäht das Angebot.

Wird man gebohren schon klopft er an,
Er stellt sich vor und zieht von dannen,
“Ich komme wieder” sagt er freundlich
“und dulde keinen Wiederstand”

Im Lauf der Zeit vergisst der Mensch,
vergisst was ihm versprochen
und kommt der Freund dann einst zurück,
dann ist er sehr erschrocken.

Leben ist wachsen, gedeihen, verwelken und sterben
gebettet in des Gevatters Schoß,
die Angst vor dem Ende, welche die menschen stets haben
ist die Angst vor sich selbst nicht dem Tod.

Aaron Thier Goa 2010