Der Mensch

Die Hülle seines Geistes bröckelt langsam auseinander
und so raucht er und so trinkt er drum noch mehr,
für das Leben, das ihm zukam war er selten richtig dankbar,
er mag es nicht, es viel bisher zu schwer.

So wie er die Freuden kennt, kennt er auch gut das Leid,
kennt Verlangen, Lust und Ängste und wär gern von allm befreit,
also betet er zu Göttern und verliert sich selbst im Rausch,
doch die schmerzliche Gewissheit Mensch zu sein taucht wieder auf.

Die Liebe ist das Leiden und Glückseligkeit die Trauer,
die Hoffnung ist die Angst und die Freiheit ist die Mauer.