Schäme dich nicht deiner,
Denn du sahst es oft genug.
Frag nicht nach dieser fremden Person,
Denk nicht darüber nach.

Du erkennst es nicht,
Wer ist die Person die dich nachahmt.
Jede Bewegung, jeder Atemzug, alles,
Wenn du ihn ansiehst, blickt er dir entgegen.

Und immer fremder wird dir diese Person,
Du erinnerst dich an seine Züge.
An seinen Namen und doch,
Ist er dir so fremd.

Du dachtest ihn einst zu kennen,
Du dachtest ihn einst zu verstehen.
Und alles was er für dich ist,
Ein Fremder.

Die Augen die dich belügen,
Die dich angewidert betrachten.
Du willst dich abwenden,
Doch dieser Blick der dich durchbohrt.

Eisig kalt wird alles um dich herum,
Eis sammelt sich an allen Gläsern.
Euer Blickkontakt wird immer trüber,
Bis ihr euch beide in eure braunen Augen blickt.

Dein Atem steht wie du in diesem Raum,
Du hauchst gegen das Glas.
Er tut es dir gleich,
Du willst seinem Blick entkommen, doch es mag dir nicht gelingen.

Du schlägst gegen das Glas und rufst seinen Namen,
Fängst an zu weinen und schreist ihn an.
Unter deinen tränenbesetzten Augen blickst du auf,
Und du zerschlägst das Glas mit deinen Fäusten.

Hunderte seiner Abbilder blicken dich an,
Dich und deine blutigen Fäuste.
Aus hunderten von Scherben blickt er dich an,
Aus den Scherben.

Eines Spiegels.