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Gedichte-Blog

www.poetrycop.de

Dieses Blog soll ein Forum für alle die werden, die sonst keine Möglichkeit haben, ihre Gedichte zu veröffentlichen.
Hier beschränke ich mich ausschließlich auf die Annahme von Gedichten.
Ich behalte mir vor, die Gedichte inhaltlich zu prüfen. Eine stilistische Prüfung findet nicht statt. Jeder, der hier veröffentlichen will, versichert, dass er dazu berechtigt ist und willigt ein, dass sein Werk hier für Jedermann einsehbar ist. Die Rechte an den Gedichten verbleiben bei den Autoren.
Eine weitere Nutzung der Gedichte durch mich findet nur nach Absprache statt.
Ich hoffe, dass dieses Blog ausgiebig genutzt wird.

Wir lächeln und schweigen

Andreas Dicks Posted on Sat, April 21, 2012 13:17:04

Zeit ist unwichtig,
die Umgebung noch viel mehr,
doch eines bleibt es,
deine Gegenwart,
und zwar sehr.

Das Gefühl neben dir zu liegen,
dir in deine Augen zu schauen,
zu hoffen und zu beten,
dass du immer Die meine bleiben wirst.

Dieser Hauch einer Berührung,
kurz bevor du deine Lippen,
auf die Meinen drückst.

Du hältst dich fest an mir,
Ich halte fest an Dir.

Wir lächeln und schweigen.

Andreas D.



Gedankenträger

Daryl Schosinsky Posted on Sat, April 21, 2012 05:49:44

Es gibt nichts was wir nicht denken können.
Es gibt nichts was uns noch hält
Es sind die Flügel die uns tragen,
Es sind die Gedanken auf denen wir reiten
Wir sind die Träger unserer Träume
Wir sind Gedankenträger

Es gibt nichts was wir nicht machen können
Es gibt nichts was uns noch hält
Es sind die Freunde die uns lieben
Es ist die Liebe die uns leben lässt
Wir sind die Träger unserer Träume
Wir sind Gedankenträger

Es gibt nichts was du noch sagen könntest
Es gibt nichts was mich bei dir hält
Es sind die Tränen dieses Schmerzens
Es ist der Schmerz dieser Liebe
Doch so bleiben wir Träger unserer Träume
Träger unserer Gedanken

[ http://gedankenderpoesie.blogspot.de/ ]



Augenblicke

Daryl Schosinsky Posted on Sat, April 21, 2012 05:47:00

Wenn ich in deine Augen blicke,
Dann sehe ich dort die Unendlichkeit.
Einen unendlichen Moment der mich an dich bindet,
Einen Moment nur für dich und mich, der nie verblasst.

Wenn ich in deine Augen blicke,
Dann sehe ich dort die Unsterblichkeit.
Einen unsterblichen Moment, der uns überleben wird,
Einen Moment, der uns für immer gehört.

Wenn ich in deine Augen blicke,
Dann sehe ich dort Zärtlichkeit.
Einen zärtlichen Moment, den ich dir schenke,
Einen Moment, den du mir schenktest.

Wenn ich in deine Augen blick,
Dann sehe ich dort Tränen.
Weil du weißt, das diese Momente vergehen,
Einen Moment, der unser letzter sein könnte.

——————————————————————

Wenn du in meine Augen blickst,
Siehst du dort die Endlichkeit?
Einen endlichen Moment, der so schnell geht wie er kam?
Einen Moment, der verblasste als du ihn sahst?

Wenn du in meine Augen blickst,
Siehst du dort die Sterblichkeit?

Einen sterblichen Moment, der uns gestohlen wurde,
Einen Moment, den uns die Zeit raubte?

Wenn du in meine Augen blickst,
Siehst du dort keine Zärtlichkeit?
Einen rauen Moment, der nichts zu bedeuten hat,
Einen Moment der nicht länger ist.

Wenn du in meine Augen blickst,
Siehst du dort dieselben Tränen, wie ich sie sehe?
Durch einen Moment, der so kurz ist, wie er nur sein könnte.
Und doch, unser ist.

Nur einen Augenblick, der so endlich und sterblich wirkt,
Wie das Leben an sich.

Und doch stehen wir und blicken uns in die Augen,
Einen Augenblick.

Der dir und mir gehört.



Wie in einem Käfig

Daryl Schosinsky Posted on Sat, April 21, 2012 05:45:50

Du singst den ganzen Tag,
Deine Lieder, voller Freude,
Du kannst dich nicht zügeln,
Empfindest keine Reue.

Du singst als könnte es das Letzte sein,
Was du noch einmal wagst.
Doch höre ich dein zwitschern,
Und ich weiß das du es magst.

Ich öffne alle Fenster,
Die Melodie dringt raus.
Die Leute bleiben stehen,
Und blicken zu dem Haus.

Aus dem Haus in dem wir wohnen,
In dem du einsam singst.

Ich höre draußen Leute reden,
Warum du so traurig klingst.

Man hat dir deine Freiheit genommen,
Dein Lied ist was dir bleibt.
Es sind die Träume die dich am Leben erhalten,
Es ist die Kraft die dich antreibt.

Dein Lied darf nie verstummen,
Was wäre sonst mit dir.
Ich höre deinen Gesang,

Deine Melodie lebt in mir.

Ich würde dich befreien,
Doch ich weiß nicht wie es geht.
Ich summe leise deine Melodie,
Die draußen keiner versteht.

Ich schließe alle Fenster,
Die Gardinen zieh ich zu.
Deine Träume werden dunkler,
Dein Lied findet keine ruh.

Du fühlst dich eingeschlossen,
Wie ein Vogel der im Käfig sitzt.
Ich könnte dich befreien, doch,
Bin ich es der dich besitzt.

Ich wollte dein Lied ewig hören,
Kannst es nicht mehr singen nur noch summen.
Ich werde es vermissen.
Denn du bist dabei zu verstummen.

[Wir sollten den schönen Dingen im Leben die Freiheit lassen, damit sie
sich entfalten können, wenn wir gierig sind, dann könnte es vielleicht
geschehen, das selbst der Gesang eines Vogels, in seinem Käfig erstickt
und verstummt]



5 Zentimeter pro Sekunde

Daryl Schosinsky Posted on Sat, April 21, 2012 05:44:45

Wüsste nicht weshalb ich mich meiner Tränen schämen müsste,

Denn ich teile meine Kunst, meine Gedanken mit dir.

Ich freue mich darauf zu erfahren, wie es dir gefällt,

Denn der Gedanke, gefällt mir.

Es mögen vielleicht fünf Zentimeter pro Sekunde vergehen,

In einer Welt wo wir die Zeit aufholen können.

Die zwischen uns verstrich,

Nur damit, wir uns treffen können.

Mögen deine Tränen meinen näher sein als du denkst,

Kann uns die Zeit nicht ewig trennen.

Kann sie uns nicht das verwehren,

Was wir fühlen.

Wohin nur, wohin mit meinen Tränen?

Sie rieseln leise meine Wagen hinab.

Und die deinen, verschmelzen mit den meinen,

Als gäbe es diese Entfernung nicht.

Sie verschmelzen, wo wir aufhörten zu glauben,

Und wo die Existenz der Zeit infrage gestellt wird.

Wo wir uns spüren, wo wir,

Die Macht besitzen, die Zeit an sich einzuholen.

Wieso sollte ich mich dann,

Meiner Tränen schämen.

Denn keine Scham könnte mich überkommen,

Wenn wir Zeugen dessen werden.

Was es bedeutet, wenn Tränen verschmelzen.