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Gedichte-Blog

www.poetrycop.de

Dieses Blog soll ein Forum für alle die werden, die sonst keine Möglichkeit haben, ihre Gedichte zu veröffentlichen.
Hier beschränke ich mich ausschließlich auf die Annahme von Gedichten.
Ich behalte mir vor, die Gedichte inhaltlich zu prüfen. Eine stilistische Prüfung findet nicht statt. Jeder, der hier veröffentlichen will, versichert, dass er dazu berechtigt ist und willigt ein, dass sein Werk hier für Jedermann einsehbar ist. Die Rechte an den Gedichten verbleiben bei den Autoren.
Eine weitere Nutzung der Gedichte durch mich findet nur nach Absprache statt.
Ich hoffe, dass dieses Blog ausgiebig genutzt wird.

Der Panzerglaswürfel

Hanna Kim Posted on Tue, August 09, 2011 13:22:05

Bodenlos schalldicht und doch transparent
Beobacht‘ ich hinter sechs Panzerglaswänden
Ausdruckslos schweigend und indifferent
Den tobenden Krieg seine Freiheit schänden.

Von Kämpfen verfärbt, verdreckt, verstaubt,
zeigen nur Lücken noch Szenen der Schlachten
und einzig die Hoffnung steht aufrecht und glaubt
ganz still einem Ende entgegen zu trachten.

Zunehmend finster wird es jetzt hier drin.
Bald dringt nichts mehr durch von all dem Getose.
Vollkommen gleichgültig geb‘ ich mich hin,
Verlier’ mich im Denken ins Grenzenlose.

Gefangen in schwankender Klaustrophobie
Zucke ich plötzlich erschrocken zusammen;
Auf einmal in mächtiger Euphorie
Frisst Regen den Dreck auf wie unter Flammen.

Und durch alle Fronten des Regens hindurch
werfen die Lichtstrahlen lebhafte Töne
von jenseits des Würfels zu mir hindurch
in Hoffnung, dass ich mich mit ihnen versöhne.

© Hanna Kim



Abschied

Trabioma Posted on Tue, August 09, 2011 07:24:22

Bitte bleib

Verweile doch, es ist so schön
Mit dir an meiner Seite
Du darfst noch nicht alleine geh’n
Du bist doch meine Freude

Ich mag nicht mehr
Hab keine Kraft
So gerne ich auch bliebe
Das Leben hat mich sehr geschafft
Es gab so viele Hiebe

Ich bitte dich, bleib noch bei mir
Wir woll’n zusammenhalten
Was soll ich denn alleine hier
Wie soll das Leben ich gestalten?

Ich dank dir für so gute Stunden
Es waren ja nicht viel
Mein Herz wird weiter dich umrunden
Mit dir kam Glück ins Spiel

Ich halt die Hand dir, wenn du geh’st
Sollst nicht alleine sein
Ich weiß ja, daß du nicht genest
Will gut verbergen meine Pein