Es ist ein Atem der anhält

 

Müde senkt sich die Hand im Licht des Mondes fahl

Als Sichel sendet er herab den letzten Sonnenstrahl

 

Auf das Leinentuch gebettet liegt ein Mann verlassen

Wartend wie Stunden der Nacht ohne Licht verblassen

 

Gedankenlos schließen die Lider der Augen zartes Licht

Herzschlag lautlos den Puls der Adern beinah bricht

 

Ausgestreckt liegend unter des Fensters staubiger
Glasscherbe

Indes die Fledermaus fliegt unruhig unter des Dachsparren
Kerbe

 

Das Morgen lauert ungewiss fern ohne Schatten der Bäume

In den Mäandern der Seufzer verlieren sich wirre Träume

 

Es ist die Nacht der Welt

Es ist ein Atem der anhält